Helsingør Klimastadtzentrum – Fernwärmeausbau

Fußgängerzone im historischen Zentrum von Helsingør mit neuem Entwässerungssystem, Fernwärmeleitungen sowie Sanierung von Wasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen – inklusive neuer Pflasterung. (Illustration von Schønherr)

Helsingør Klimastadtzentrum – Fernwärmeausbau

Das Projekt schützt Wohngebäude, Gewerbeflächen und das kulturelle Erbe der Stadt vor künftigem Starkregen. Zugleich ermöglicht es die stufenweise Umstellung auf Fernwärme durch den Ausstieg aus Erdgas sowie die Erneuerung der bestehenden Versorgungsleitungen für Trinkwasser, Abwasser, Strom und Telekommunikation.

Das Vorhaben ist eine Kooperation zwischen Helsingør Gemeinde und dem lokalen Versorger Forsyning Helsingør. Es basiert auf einem politisch verabschiedeten Investitions- und Klimaanpassungsplan für das historische Stadtzentrum.

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen, die Umsetzung erfolgt abschnittsweise bis 2036.

Projektkomplexität

Die Altstadt besteht aus zahlreichen engen Gassen und historischen Gebäuden, was die Ausführung erschwert – insbesondere hinsichtlich Aushubarbeiten, Notfallzugängen, Abfallentsorgung sowie der Koordination mit Ladenbesitzerinnen und Anwohnenden.

An zwei Stellen kreuzt das Projekt eine lokale Bahnlinie. Diese Querungen erfolgen innerhalb eines eng getakteten Zeitfensters, um den Bahnverkehr nicht zu beeinträchtigen.

Das Projekt wird von drei spezialisierten Beratungsunternehmen umgesetzt: WSP, Norsyn und Schønherr – jeweils zuständig für ihre jeweiligen Fachgebiete. Aufgrund der Vielzahl an gleichzeitigen Neuverlegungen und Sanierungen von Leitungsinfrastruktur sowie neuer Straßenbeläge ist eine umfassende Koordination erforderlich, um die Interessen aller Beteiligten und Gewerke optimal zu integrieren.

Enge Gassen in Helsingør (Video von Helsingør Gemeinde)